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"What" ist das englische Fragewort für Dinge und Sachverhalte: das Wort, mit dem man nach etwas fragt, das man nicht kennt. "What is this?" – Was ist das? "What do you want?" – Was willst du? Dazu hat es zwei weitere Aufgaben: Es steht als Relativpronomen ("I know what you mean." – Ich weiß, was du meinst.) und in Ausrufen ("What a beautiful day!" – Was für ein schöner Tag!).
Auf den ersten Blick ist alles einfach, denn "what" und "was" sind miteinander verwandt und bedeuten oft dasselbe. Der Schein trügt aber an mehreren Stellen: Wo das Deutsche "wie", "welche" oder "was für ein" sagt, steht im Englischen ebenfalls "what", und wo das Deutsche "was" sagt, hat das Englische manchmal ein anderes Wort. Die Schwierigkeiten für Deutschsprachige liegen an sechs Stellen:
- Ein englisches Wort für viele deutsche: "What is this?" (was), "What time is it?" (wie spät), "What is your name?" (wie ist dein Name), "What colour is it?" (welche Farbe), "What kind of music?" (was für Musik), "What a day!" (was für ein Tag), "What I need" (das, was ich brauche). - Der falsche Freund: Das englische Wort "was" (/wɒz/) bedeutet "war" und hat mit dem deutschen "was" nichts zu tun. "Was is this?" ist kein englischer Satz; "What is this?" ist einer. - Die Wortstellung: In der Frage steht nach "what" ein Hilfsverb mit dem Subjekt dahinter ("What do you want?"), außer wenn "what" selbst das Subjekt ist ("What happened?"). In der indirekten Frage steht dagegen kein Hilfsverb: "I know what you want." - Die Präposition am Ende: Das Deutsche hat "worauf", "wofür", "womit". Das Englische hat solche Wörter nicht und trennt: "What are you waiting for?" - "What" im Relativsatz: Es steht nur für "das, was". Nach "alles", "nichts" und "das Beste" sowie für einen ganzen Satz gilt es nicht: "everything he said", "which annoyed me". - Die Aussprache: Anlaut /w/, nicht /v/ ("what", nicht "vat"), und ein kurzer, offener Vokal, nicht das deutsche "a" von "was".
Herkunft: "What" kommt vom altenglischen "hwæt", der sächlichen Form von "hwā" (who), und geht auf urgermanisch *hwat zurück. Es ist mit dem deutschen "was" unmittelbar verwandt: Im Althochdeutschen hieß es "hwaz", und durch die zweite (hochdeutsche) Lautverschiebung wurde das "t" zu "s". Dasselbe Muster kennen Sie von that – das, water – Wasser, eat – essen und it – es. Verwandt sind auch niederländisch "wat", schwedisch "vad" und lateinisch "quod". Das "wh-" in der Schreibung ist das umgestellte alte "hw-"; heute spricht man fast überall nur noch /w/. Aus demselben Grund beginnen die englischen Fragewörter who, what, where, when und which mit "wh-" und die deutschen Gegenstücke wer, was, wo, wann und welche mit "w-": Deutsch spricht deshalb von W-Fragen, Englisch von "wh-questions".
Was bedeutet "what" auf Deutsch? Als Fragepronomen "was" (What is this?), als Frageadjektiv "welche(r/s)", "wie" oder "was für ein" (What colour? What time? What kind of?), als Relativpronomen "das, was" oder einfach "was" (I know what you mean.) und im Ausruf "was für ein" oder "was für" (What a day! What nonsense!). Außerdem steht "what" in vielen festen Wendungen: What about …? (Wie wäre es mit …? Und …?), What if …? (Was, wenn …?), What for? (Wozu?), So what? (Na und?).
Kernpunkte:
- "What" fragt nach Dingen, "who" nach Personen (Lektion 41). Es hat keine Kasusformen: "What" bleibt "what", ob Subjekt oder Objekt. - Frage: what + do/does/did + Subjekt + Verb (What do you want?). Ist "what" selbst das Subjekt, steht kein "do": What happened? - Die Präposition steht am Ende: What are you looking at? What are you waiting for? Es gibt kein "worauf". - "What" + Substantiv fragt offen (What colour? What time?), "which" fragt innerhalb einer begrenzten Auswahl (Which of these?). - Nach "what" steht im Nebensatz die normale Wortstellung: I know what you mean. (nicht: what do you mean) - Ausruf: What a + Adjektiv + Substantiv im Singular (What a beautiful day!); im Plural und bei Stoffnamen ohne "a" (What beautiful flowers! What nonsense!). - Aussprache: britisch /wɒt/, amerikanisch meist /wʌt/. Nicht [vat], nicht [vas].
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"What": britisch /wɒt/, amerikanisch meist /wʌt/ (in manchen Gegenden /wɑːt/). Das Wort hat drei Teile: den Anlaut /w/, einen kurzen Vokal und das stimmlose /t/.
Der Anlaut /w/ ist der erste Stolperstein. Das deutsche "w" in "was" ist ein /v/ (Zähne an der Unterlippe). Das englische /w/ wird dagegen ohne Zahnkontakt gesprochen: Die Lippen sind wie für ein "u" gerundet und öffnen sich schnell zum Vokal. Wer /v/ spricht, sagt "vat" /væt/ (ein Fass oder Bottich) statt "what", und "vine" statt "wine". Übung: Beginnen Sie mit "u" und gleiten Sie in den Vokal: "u-ot – what", "u-et – wet", "u-ait – wait". Probe: Im Spiegel dürfen die oberen Zähne die Unterlippe nicht berühren.
Der Vokal ist der zweite Stolperstein. Britisch ist es /ɒ/, ein kurzes, offenes, gerundetes "o", ähnlich dem kurzen "o" in deutsch "Gott" oder "Pott". Amerikanisch ist es meist /ʌ/, ein kurzes, entspanntes, dunkles "a" ohne Lippenrundung, wie in "but" und "cut". Der typische Fehler ist, den Vokal des deutschen "was" zu übernehmen: [vas] oder [vat]. Das klingt wie ein anderes Wort oder gar nicht englisch.
Das /t/ am Ende ist stimmlos. Vor einem Vokal verbindet es sich mit dem folgenden Wort: "What is" /wɒt ɪz/ klingt wie "wha-tiz"; im amerikanischen Englisch wird das /t/ dazwischen oft zu einem weichen Zungenschlag [ɾ]. Vor einem Konsonanten ist es kaum hörbar: "What time" klingt wie "wha(t) time".
Betonung und Melodie: In einer Frage ist "what" selten der betonteste Teil. Der Hauptakzent liegt auf dem Inhaltswort am Ende: "What do you WANT?", "What are you WAITING for?". Fragen mit "what" fallen am Satzende ab, anders als Ja-Nein-Fragen, die steigen. In schneller Rede wird "what" oft zu /wət/ abgeschwächt: "What do you think?" /wət də ju ˈθɪŋk/.
Zusammenziehung: what's /wɒts/ (britisch) bzw. /wʌts/ (amerikanisch) = what is oder what has: "What's your name?", "What's happened?"
Reimwörter: britisch what – not – hot – lot – got – pot; amerikanisch what – but – cut – shut – nut.
Nicht verwechseln: "what" /wɒt/ und "was" /wɒz/ (war), "want" /wɒnt/ (wollen), "wet" /wet/ (nass), "vat" /væt/ (Fass), "white" /waɪt/ (weiß), "wait" /weɪt/ (warten). Im britischen Englisch klingt "what" wie "watt" /wɒt/ (die Einheit der Leistung).
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27.1 What Was is ist this das
27.2 What Wie time spät is ist it es
27.3 What Wie is ist your dein name Name
27.4 What Was do [–] you du want willst
27.5 What Was happened ist-passiert
27.6 What Worauf are [–] you du looking schaust at [–]
27.7 What Welche colour Farbe is hat your dein car Auto
27.8 What Was kind für of [–] music Musik do [–] you du like magst
27.9 What Worauf are [–] you du waiting wartest for [–]
27.10 What Was-für a ein beautiful schöner day Tag
27.11 I Ich know weiß what was you du mean meinst
27.12 She Sie did hat not nicht tell gesagt me mir what was she sie wanted wollte
27.13 What Was I ich need brauche is ist a [–] holiday Urlaub
27.14 I Ich will [–] do tue what was I ich can kann to um help helfen you dir
27.15 What Was matters zählt is ist not nicht what was you du say sagst but sondern what was you du do tust
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27.1 What is this? Was ist das?
27.2 What time is it? Wie spät ist es?
27.3 What is your name? Wie ist dein Name? (üblicher: Wie heißt du?)
27.4 What do you want? Was willst du?
27.5 What happened? Was ist passiert?
27.6 What are you looking at? Worauf schaust du?
27.7 What colour is your car? Welche Farbe hat dein Auto?
27.8 What kind of music do you like? Was für Musik magst du?
27.9 What are you waiting for? Worauf wartest du?
27.10 What a beautiful day! Was für ein schöner Tag!
27.11 I know what you mean. Ich weiß, was du meinst.
27.12 She did not tell me what she wanted. Sie hat mir nicht gesagt, was sie wollte.
27.13 What I need is a holiday. Was ich brauche, ist Urlaub.
27.14 I will do what I can to help you. Ich tue, was ich kann, um dir zu helfen.
27.15 What matters is not what you say, but what you do. Was zählt, ist nicht, was du sagst, sondern was du tust.
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27.1 What is this?
27.2 What time is it?
27.3 What is your name?
27.4 What do you want?
27.5 What happened?
27.6 What are you looking at?
27.7 What colour is your car?
27.8 What kind of music do you like?
27.9 What are you waiting for?
27.10 What a beautiful day!
27.11 I know what you mean.
27.12 She did not tell me what she wanted.
27.13 What I need is a holiday.
27.14 I will do what I can to help you.
27.15 What matters is not what you say, but what you do.
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Dies sind die Regeln für "what" im Englischen:
1. Grundfunktion. "What" fragt nach einer Sache, einem Vorgang, einem Inhalt oder einer Eigenschaft, nie nach einer Person: "What is this?" (27.1), "What do you want?" (27.4). Für Personen steht "who" (Lektion 41). "What" hat keine Kasusformen und keine Pluralform: Es heißt immer "what", ob das Deutsche "was" im Nominativ oder Akkusativ sagt (Was ist das? – Was willst du?). Das Deutsche "wessen", "wem" und "wen" haben bei "what" keine Entsprechung.
2. Wortstellung in der direkten Frage. Das Englische stellt "what" an den Anfang und lässt ein Hilfsverb folgen, dann das Subjekt, dann das Vollverb in der Grundform: What + do/does/did + Subjekt + Verb. "What do you want?" (27.4), "What does it look like?" (27.18), "What did you say?" Falsch ist das deutsche Muster "What want you?" (Was willst du?) und das Muster ohne Hilfsverb "What you want?". Mit anderen Hilfsverben (be, have, can, will, shall, would) tritt das Hilfsverb an die Stelle von "do": "What are you looking at?" (27.6), "What can I do for you?" (27.16), "What shall I do?" (27.17), "What would I do without my passport?" (27.21). Das Verb "be" als Vollverb braucht ebenfalls kein "do": "What is this?" (27.1), "What time is it?" (27.2).
3. Die Frage nach dem Subjekt. Ist "what" selbst das Subjekt, steht kein "do". Die Frage hat dann die Wortstellung eines Aussagesatzes: "What happened?" (27.5) – nicht "What did happen?" (das wäre nur eine Betonung: "But what did happen?"). Ebenso: "What matters?", "What changed?", "What is in it?" (27.20). Das Verb steht in der dritten Person: "What happens when …?", "What matters …" (27.15). Das deutsche "Was ist passiert?" hat zwei Wörter, das Englische eines: "What happened?"
4. Die Präposition am Ende. Das Deutsche bildet mit "wo(r)-" ein Wort: worauf, wofür, womit, wovon, worüber, wozu. Das Englische hat diese Wörter nicht und setzt die Präposition ans Ende: "What are you looking at?" (27.6) – Worauf schaust du? / "What are you waiting for?" (27.9) – Worauf wartest du? / "What are you talking about?" – Worüber sprichst du? / "What is it made of?" – Woraus ist es gemacht? / "What did you do that for?" – Wozu hast du das getan? Das ist normal und kein Fehler (siehe Lektion 26, Punkt 11). Die Voranstellung ("For what are you waiting?") klingt förmlich und gestelzt. Falsch ist dagegen, die Präposition wegzulassen: "What are you waiting?" Auch "That is what we are here for." (27.26) – Dafür sind wir da – endet mit "for". Die kurze Frage "What for?" heißt "Wozu?" oder "Wofür?", nicht "Warum?" (warum = why).
5. "What" + Substantiv. "What" kann vor einem Substantiv stehen und fragt dann offen nach der Art, nicht nach einer begrenzten Auswahl: "What colour is your car?" (27.7), "What time was it?" (27.22), "What time do you open tomorrow?" (27.29). Das Deutsche wählt je nach Substantiv "welche(r/s)" oder "wie": what colour = welche Farbe; what size = welche Größe; what time = wie spät oder um wie viel Uhr; what day = welcher Tag. Nach "what" steht dann dieselbe Wortstellung wie in Punkt 2. "What kind of …?" und "What sort of …?" fragen nach der Art und heißen "was für (ein) …?": "What kind of music do you like?" (27.8). Nach "kind of" steht bei Stoffnamen und Plural kein Artikel: "What kind of music", "what kind of shoes"; bei einem Einzelstück steht in der Standardsprache auch keiner: "What kind of car do you have?"
6. "What" oder "which"? "Which" fragt, wenn die Auswahl begrenzt und bekannt ist: "Which of these bags is yours?", "Which train was it, the 5.10 or the 5.40?" "What" fragt offen: "What do you want for dinner?" "What is your favourite colour?" Das Deutsche sagt in beiden Fällen "welche(r/s)". Die Probe: Kann man die Möglichkeiten aufzählen, steht "which". Daneben gilt: "What time is it?" (offen), aber "Which day suits you, Monday or Tuesday?" (zwei Möglichkeiten).
7. Wo das Deutsche "wie" sagt. Viele deutsche Fragen mit "wie" heißen im Englischen "what". Beim Namen: "What is your name?" (27.3) – das Deutsche fragt meist mit dem Verb "heißen" ("Wie heißt du?"), das Englische fragt nach dem Namen selbst: "What is your name?" oder "What's your name?" Ebenso: "What is your phone number?" (27.24) – Wie lautet Ihre Telefonnummer? / "What is the name of your hotel?" (27.28) – Wie heißt Ihr Hotel? / "What is the weather like?" – Wie ist das Wetter? / "What is this called?" – Wie heißt das? Und bei der Uhrzeit: "What time is it?" (27.2) – Wie spät ist es? Der Unterschied zu "how" ist wichtig: "How" fragt nach Art und Weise, Grad und Befinden ("How are you?" – Wie geht es dir?), "what" nach Inhalt, Name und Beschreibung. Dazu die Dreiergruppe, die oft verwechselt wird: "What is he like?" – Wie ist er (vom Wesen her)? / "How is he?" – Wie geht es ihm? / "What does he look like?" – Wie sieht er aus (Beschreibung)? (27.18) "How does he look?" fragt dagegen nach dem Eindruck (ist er gut gekleidet, gesund?).
8. "What" als Relativpronomen. "What" bedeutet hier "das, was" ("that which", "the thing that") und hat kein Bezugswort: "I know what you mean." (27.11), "What I need is a holiday." (27.13), "I will do what I can." (27.14), "What matters is not what you say, but what you do." (27.15), "We will tell you what we find." (27.30). Es entspricht dem deutschen "was" ohne Bezugswort. Beachten Sie die Grenzen: - Nach "all", "everything", "nothing", "something", "anything", "the best", "the only thing" steht nicht "what", sondern "that" oder gar nichts: "everything he said" (alles, was er sagte), "nothing that I know" (nichts, was ich weiß), "the best that I can do" (das Beste, was ich tun kann). Falsch ist "everything what he said" (zu "that" als Relativpronomen siehe Lektion 13). - Bezieht sich das Relativpronomen auf einen ganzen Satz, steht "which": "He was late, which annoyed me." (Er kam zu spät, was mich ärgerte.) Nicht "what annoyed me". - Bezieht es sich auf ein Substantiv, steht "that" oder "which": "the bag that I lost" (die Tasche, die ich verloren habe), nicht "the bag what I lost". "What" steht nie nach einem Substantiv. - Der Relativsatz mit "what" hat die Wortstellung eines Aussagesatzes (Subjekt vor Verb) und bildet oft selbst das Subjekt: "What I need is a holiday." – das Verb des Hauptsatzes ("is") folgt erst auf den ganzen Relativsatz.
9. Indirekte Fragen. Wird die Frage in einen anderen Satz eingebettet, verliert sie ihre Frage-Wortstellung: Das Subjekt steht vor dem Verb, und es gibt kein "do". Direkt: "What do you mean?" – Indirekt: "I know what you mean." (27.11). Direkt: "What did she want?" – Indirekt: "She did not tell me what she wanted." (27.12). Falsch sind "I know what do you mean." und "She did not tell me what did she want." Das Deutsche stellt das Verb im Nebensatz ans Ende ("was sie wollte"); das Englische lässt es hinter dem Subjekt stehen. Bei Fragen mit "what" als Subjekt ändert sich nichts: "I don't know what happened." (27.23). In der indirekten Rede rückt das Tempus oft eine Stufe zurück: "What do you want?" – "He asked what I wanted."
10. Der Ausruf. "What" steht in Ausrufen, wenn danach ein Substantiv folgt: What + a/an + (Adjektiv) + Substantiv im Singular: "What a beautiful day!" (27.10), "What a relief!" (27.27), "What a pity!" Im Plural und bei Stoffnamen entfällt "a": "What beautiful flowers!", "What nonsense!", "What lovely weather!" Das Deutsche sagt "Was für ein …!" oder "Was für …!". Steht nur ein Adjektiv ohne Substantiv, sagt das Englische "how": "How beautiful!" (Wie schön!). Falsch sind "What beautiful day!", "How beautiful day!" und "What a beautiful flowers!"
11. "What if", "what about". "What if …?" (Was, wenn …?) eröffnet einen Gedanken oder eine Befürchtung: "What if you don't find it?" (27.25). Das Verb steht im Präsens, nicht im Futur: "What if it rains?" – nicht "What if it will rain?" "What about …?" schlägt etwas vor oder hakt nach: "What about a coffee?" (Wie wäre es mit einem Kaffee?), "What about you?" (Und du? Und Sie?), "What about tomorrow?" (Und morgen?). Nach "about" steht ein Substantiv oder die -ing-Form: "What about going out?" – nicht "What about to go out?"
12. Das Verb nach "what". Auch wenn die Antwort im Plural steht, richtet sich das Verb in der Frage nach dem Substantiv, das folgt: "What is this?" – aber "What are these?" Als Subjekt steht "what" im Singular: "What happens …?", "What matters …" (27.15). Falsch sind "What happen?" und "What matter?".
13. Zusammenziehung. "What is" und "what has" werden im Gespräch zu "what's": "What's your name?", "What's happened?" (= What has happened?). Auch "what are" wird gesprochen zu "what're" /ˈwɒtə/ ("What're you doing?"), das schreibt man aber selten. "What's" ist nie ein Besitzwort. In förmlichen Texten schreibt man die Wörter aus.
14. Der falsche Freund. Das englische Wort "was" ist die Vergangenheit von "be" (ich war, er war): "I was tired." (Ich war müde.) Es wird /wɒz/ gesprochen und hat mit dem Fragewort nichts zu tun. Wer "Was ist das?" mit "Was is this?" übersetzt, hat das deutsche Wort einfach in den englischen Satz gesetzt. Richtig: "What is this?"
15. Die Rückfrage "What?" Wer etwas nicht verstanden hat, kann "What?" sagen. Das ist aber unhöflich, weil es harsch klingt, wie ein deutsches "Was?". Höflich sind "Sorry?", "Pardon?" (britisch) und "Excuse me?" (amerikanisch), förmlich auch "I beg your pardon?" oder "Could you say that again?" Das deutsche "Wie bitte?" entspricht diesen Formen. "What do you mean?" (Was meinst du?) fragt dagegen nach der Bedeutung und ist neutral.
Häufige Fehler:
- "Was is this?" / "Was ist this?" Richtig: "What is this?" - "What want you?" / "What you want?" Richtig: "What do you want?" - "What did happen?" / "What happen?" Richtig: "What happened?" - "How is your name?" / "How is your phone number?" Richtig: "What is your name?" / "What is your phone number?" - "How late is it?" Richtig: "What time is it?" - "Which time is it?" Richtig: "What time is it?" - "What are you waiting?" / "What are you looking?" Richtig: "What are you waiting for?" / "What are you looking at?" - "For what are you waiting?" (richtig, aber gestelzt). Besser: "What are you waiting for?" - "What kind of a music do you like?" Richtig: "What kind of music do you like?" - "I know what do you mean." / "I don't know what does he want." Richtig: "I know what you mean." / "I don't know what he wants." - "everything what he said" / "the bag what I lost". Richtig: "everything he said" / "the bag that I lost". - "He was late, what annoyed me." Richtig: "He was late, which annoyed me." - "What beautiful day!" / "How beautiful day!" Richtig: "What a beautiful day!" - "What a beautiful flowers!" Richtig: "What beautiful flowers!" - "What if it will rain?" Richtig: "What if it rains?" - "What about to go out?" Richtig: "What about going out?" - /v/ statt /w/ ("vat"), das deutsche "a" von "was" im Vokal und ein deutsches "w" im Anlaut.
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"What" gehört zu den häufigsten Wörtern des Englischen. In der Frequenzliste dieses Kurses steht es an 27. Stelle, nach "at" und vor "his". Es ist im Register neutral und steht in jedem Text, vom Gespräch bis zur Prüfungsfrage.
Die W-Fragen. Journalisten lernen die fünf "W": who, what, when, where, why (und oft noch ein "H": how). Eine Nachricht soll diese Fragen beantworten. Das Deutsche kennt dieselbe Regel als "W-Fragen": wer, was, wann, wo, warum, wie. Dass beide Sprachen ihre Fragewörter mit "w" beginnen, ist kein Zufall (siehe Herkunft).
"What?" und "Pardon?" Im britischen Englisch gilt ein schroffes "What?" als unhöflich. Man sagt "Sorry?" oder "Pardon?" und manchmal "I beg your pardon?"; im amerikanischen Englisch sagt man "Excuse me?" oder "Come again?" Unter Freunden und Kindern ist "What?" freilich üblich. Mit steigender Betonung und einem Ausdruck der Überraschung bedeutet "What?!" Ungläubigkeit: "Du hast was?!"
"What's up?" Die lockere Begrüßung "What's up?" ist vor allem im amerikanischen Englisch üblich. Sie bedeutet "Wie geht's? Was gibt's Neues?" und verlangt keine ausführliche Antwort; eine gewöhnliche Antwort ist "Not much." Sie kann aber auch eine echte Frage sein ("What's up? You look worried." – Was ist los?). Berühmt wurde die Zeile durch die Zeichentrickfigur Bugs Bunny, die sie in dem Kurzfilm "A Wild Hare" (1940, Regie Tex Avery) zum ersten Mal sagt: "What's up, Doc?"
Das Lied. Louis Armstrongs Lied "What a Wonderful World" von 1967 enthält den Ausruf aus Teil D, Punkt 10: "What a wonderful world" – was für eine wunderbare Welt.
Wendungen mit "what":
- What's the matter? / What's wrong? – Was ist los? - What about you? – Und du? - What if …? – Was, wenn …? - What for? – Wozu? - So what? – Na und? - What's more – außerdem, mehr noch - What on earth …? – Was um alles in der Welt …? - Guess what! – Rate mal! / Stell dir vor! - I'll tell you what. – Ich sage dir was. (Einleitung eines Vorschlags) - What you see is what you get. – Was du siehst, bekommst du. (auch als Abkürzung WYSIWYG bekannt) - Come what may. – Komme, was wolle. - Whatever – was auch immer; umgangssprachlich auch "Egal." - What's-his-name – Dingsbums (für einen Namen, der einem nicht einfällt)
Weitere Formen. Aus "what" sind zusammengesetzte Wörter entstanden: "whatever" (was auch immer), "whatsoever" (überhaupt, in Verneinungen: "no reason whatsoever") und "whatnot" (und so weiter, "and all sorts of whatnot"). "Whatever" ist im Englischen mehr als nur ein Fragewort: "Whatever you want." (Was immer du willst.), "Whatever!" (Egal!).
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William Shakespeare, "Romeo and Juliet", 2. Akt, 2. Szene (die Balkonszene), gesprochen von Julia. Das Stück wurde erstmals 1597 gedruckt. Der Text folgt der modernisierten Schreibung der Online-Ausgabe der Folger Shakespeare Library. Wo die verbreitete Zitatform "By any other name" lautet, liest diese Ausgabe "By any other word". Eine veröffentlichte deutsche Übersetzung wird hier nicht zitiert; die deutsche Wiedergabe ist eine wörtliche Übertragung des Latinum Institute.
"What's Was ist in in a einem name Namen? That Das which was we wir call nennen a eine rose Rose / By mit any jedem other anderen word Wort would würde smell duften as ebenso sweet süß." — Romeo and Juliet, 2. Akt, 2. Szene
"What's in a name? That which we call a rose / By any other word would smell as sweet." (Shakespeare, Romeo and Juliet, 2. Akt, 2. Szene)
"Was ist in einem Namen? Das, was wir eine Rose nennen, würde mit jedem anderen Wort ebenso süß duften." (wörtliche Wiedergabe, Latinum Institute)
Das Zitat enthält zwei Gebrauchsweisen von "what": die Frage und, in älterer, förmlicherer Gestalt, das Relativpronomen.
"What's in a name?" – "What's" steht für "what is". Julia fragt: Was steckt in einem Namen? Es ist eine rhetorische Frage; sie erwartet keine Antwort, weil Julia die Antwort schon kennt: nichts. Wenige Verse davor hat sie gefragt: "What's Montague?" (Was ist denn ein Montague?), und sie antwortet selbst: keine Hand, kein Fuß, kein Arm, kein Gesicht, kein anderer Teil eines Menschen. Beide Fragen haben die Wortstellung aus Teil D, Punkt 2 und 3: "what" steht vorn, dahinter folgt das Verb "be", und es gibt kein "do". "What's in a name?" entspricht dem Satz "What is in it?" (27.20): "in" steht hier im Sinne von "darin, drin".
"That which we call a rose" – "That which" ist hier die förmliche, ausführliche Form von "what": "that which" = "what" = "das, was". Im heutigen Alltagsenglisch würde man "what we call a rose" sagen (Teil D, Punkt 8). "That which" gibt dem Satz einen feierlichen, allgemeinen Ton, so wie das deutsche "dasjenige, welches". "We call a rose" folgt dem Muster call + Objekt + Name: "wir nennen es eine Rose". Das Deutsche sagt "wir nennen es eine Rose" – das Muster ist gleich.
"By any other word would smell as sweet" – "by" heißt hier "unter, mit": unter jedem anderen Wort, mit jedem anderen Namen. "Any other" ist "jeder beliebige andere". "Would smell" ist das Konditional (würde duften); der Bedingungssatz steckt in "by any other word". Nach "smell" steht ein Adjektiv, kein Adverb: "smell sweet" (süß duften), nicht "smell sweetly". "As sweet" ist ein verkürzter Vergleich; man ergänzt: "as sweet as it does now" (ebenso süß, wie sie es jetzt tut).
Der Zusammenhang. Julia sagt es zu Romeo, ohne zu wissen, dass er unten im Garten steht und zuhört. Der Satz gehört zu ihrem Gedanken, dass Romeo nur wegen seines Namens "Montague" ihr Feind ist: Würde er anders heißen, bliebe er derselbe. In der Folger-Ausgabe lautet das Wort "word"; die bekannteste Zitatform des Satzes benutzt "name".
- "What's in a name?" – Frage mit "what" + "be"; kein "do"; "what's" = "what is". - "That which we call a rose" – "that which" = förmlich für "what" (Relativsatz ohne Bezugswort); "we call a rose" = wir nennen es eine Rose. - "By any other word" – "by" = mit/unter; "any other" = jeder beliebige andere. - "would smell" – "would" + Infinitiv ohne "to" (Konditional). - "smell as sweet" – Verb des Wahrnehmens + Adjektiv; "as sweet" = ebenso süß. - Das Wort "word" steht in der Folger-Ausgabe; die verbreitete Zitatform hat "name".
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Jonas ist zu Besuch in London und hat seine Tasche im Zug vergessen. Im Fundbüro am Bahnhof befragt ihn Mrs Hall. Fast jede Zeile enthält ein "what", und an ihnen sieht man, wie die Fragen im Englischen gebaut sind: die Frage nach dem Aussehen, dem Inhalt, der Uhrzeit, der Telefonnummer – und die Relativsätze am Ende.
27.16 Mrs Hall: Frau Hall: "Good Guten morning Morgen. What Was can kann I ich do tun for für you Sie?"
27.17 Jonas: Jonas: "I Ich have habe left vergessen my meine bag Tasche on im the [–] train Zug. What Was shall soll I ich do tun?"
27.18 Mrs Hall: Frau Hall: "Don't Keine worry Sorge. What Wie does [–] it sie look sieht like aus?"
27.19 Jonas: Jonas: "It Es is ist a eine small kleine black schwarze bag Tasche with mit a einem red roten label Etikett."
27.20 Mrs Hall: Frau Hall: "And Und what was is ist in darin it [–]?"
27.21 Jonas: Jonas: "A Ein laptop Laptop, a ein book Buch and und my mein passport Reisepass. What Was would würde I ich do tun without ohne my meinen passport Reisepass?"
27.22 Mrs Hall: Frau Hall: "What Wie time spät was war it es?"
27.23 Jonas: Jonas: "About Gegen five fünf o'clock Uhr. I Ich was war very sehr tired müde, and und I ich do [–] not nicht know weiß what was happened passiert-ist."
27.24 Mrs Hall: Frau Hall: "Thank Danke you [–]. What Wie is lautet your Ihre phone Telefon number Nummer, please bitte?"
27.25 Jonas: Jonas: "The Die number Nummer is ist 07700 900123. What Was if wenn you Sie do [–] not nicht find finden it sie?"
27.26 Mrs Hall: Frau Hall: "We Wir will [–] call rufen-an you Sie tomorrow morgen. That [–] is [–] what Dafür we wir are sind here da for [–]."
27.27 Jonas: Jonas: "Thank Danke you [–]. What Was-für a eine relief Erleichterung!"
27.28 Mrs Hall: Frau Hall: "One Eine more noch question Frage. What Wie is heißt the [–] name [–] of [–] your Ihr hotel Hotel?"
27.29 Jonas: Jonas: "The Das Park Park Hotel Hotel, near nahe the dem station Bahnhof. What Um-wie-viel time Uhr do [–] you Sie open öffnen tomorrow morgen?"
27.30 Mrs Hall: Frau Hall: "At Um nine neun. We Wir will [–] tell sagen you Ihnen what was we wir find finden. Goodbye Auf-Wiedersehen!"
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27.16 Mrs Hall: "Good morning. What can I do for you?" Frau Hall: „Guten Morgen. Was kann ich für Sie tun?"
27.17 Jonas: "I have left my bag on the train. What shall I do?" Jonas: „Ich habe meine Tasche im Zug vergessen. Was soll ich tun?"
27.18 Mrs Hall: "Don't worry. What does it look like?" Frau Hall: „Keine Sorge. Wie sieht sie aus?"
27.19 Jonas: "It is a small black bag with a red label." Jonas: „Es ist eine kleine schwarze Tasche mit einem roten Etikett."
27.20 Mrs Hall: "And what is in it?" Frau Hall: „Und was ist darin?"
27.21 Jonas: "A laptop, a book and my passport. What would I do without my passport?" Jonas: „Ein Laptop, ein Buch und mein Reisepass. Was würde ich ohne meinen Reisepass tun?"
27.22 Mrs Hall: "What time was it?" Frau Hall: „Wie spät war es?"
27.23 Jonas: "About five o'clock. I was very tired, and I don't know what happened." Jonas: „Gegen fünf Uhr. Ich war sehr müde, und ich weiß nicht, was passiert ist."
27.24 Mrs Hall: "Thank you. What is your phone number, please?" Frau Hall: „Danke. Wie lautet Ihre Telefonnummer, bitte?"
27.25 Jonas: "The number is 07700 900123. What if you don't find it?" Jonas: „Die Nummer ist 07700 900123. Was, wenn Sie sie nicht finden?"
27.26 Mrs Hall: "We will call you tomorrow. That is what we are here for." Frau Hall: „Wir rufen Sie morgen an. Dafür sind wir da."
27.27 Jonas: "Thank you. What a relief!" Jonas: „Danke. Was für eine Erleichterung!"
27.28 Mrs Hall: "One more question. What is the name of your hotel?" Frau Hall: „Noch eine Frage. Wie heißt Ihr Hotel?"
27.29 Jonas: "The Park Hotel, near the station. What time do you open tomorrow?" Jonas: „Das Park Hotel, nahe dem Bahnhof. Um wie viel Uhr öffnen Sie morgen?"
27.30 Mrs Hall: "At nine. We will tell you what we find. Goodbye!" Frau Hall: „Um neun. Wir sagen Ihnen, was wir finden. Auf Wiedersehen!"
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27.16 Mrs Hall: "Good morning. What can I do for you?"
27.17 Jonas: "I have left my bag on the train. What shall I do?"
27.18 Mrs Hall: "Don't worry. What does it look like?"
27.19 Jonas: "It is a small black bag with a red label."
27.20 Mrs Hall: "And what is in it?"
27.21 Jonas: "A laptop, a book and my passport. What would I do without my passport?"
27.22 Mrs Hall: "What time was it?"
27.23 Jonas: "About five o'clock. I was very tired, and I don't know what happened."
27.24 Mrs Hall: "Thank you. What is your phone number, please?"
27.25 Jonas: "The number is 07700 900123. What if you don't find it?"
27.26 Mrs Hall: "We will call you tomorrow. That is what we are here for."
27.27 Jonas: "Thank you. What a relief!"
27.28 Mrs Hall: "One more question. What is the name of your hotel?"
27.29 Jonas: "The Park Hotel, near the station. What time do you open tomorrow?"
27.30 Mrs Hall: "At nine. We will tell you what we find. Goodbye!"
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Der Dialog zeigt "what" als Frage mit Hilfsverb, als Frage nach dem Subjekt, vor Substantiven, am Ende mit Präposition, im Ausruf und im Relativsatz. Zusammen mit den Beispielen 27.1–27.15 ergibt das die wichtigsten Verwendungen.
- "What can I do for you?" (27.16): Das ist die Standardfrage im Dienstleistungsgespräch. Das Hilfsverb "can" steht hinter "what", dann das Subjekt "I", dann das Verb "do" in der Grundform (Teil D, Punkt 2). Das Deutsche "Sie" in der Anrede ist im Englischen immer "you". Die Verabschiedung "Auf Wiedersehen" heißt in 27.30 schlicht "Goodbye". - "What shall I do?" (27.17): "Shall" mit "I" fragt nach Rat oder Anweisung. "Have left" ist hier das Present Perfect (ich habe vergessen) mit dem Bezug zur Gegenwart: Die Tasche ist weiterhin weg. - "What does it look like?" (27.18): Die Frage nach der Beschreibung (Punkt 7). "Look like" ist fest und heißt "aussehen wie". "It" steht für die Tasche (im Deutschen "sie"), weil das Englische Gegenstände durch "it" ersetzt. "Don't worry." ist die freundliche Beruhigung: Keine Sorge. - "And what is in it?" (27.20): "What" ist hier Subjekt der Frage, "be" das Verb, und "in it" ein Ortsausdruck. Das Deutsche wählt "darin", das Englische "in it" (Punkt 3). - "What would I do without my passport?" (27.21): "Would" + Infinitiv bildet das Konditional (was würde ich tun). Der Satz beschreibt eine Lage, die nicht eingetreten ist. "Without" steht vor dem Substantiv. - "What time was it?" (27.22): "What time" fragt nach der Uhrzeit (Punkt 5); das Deutsche sagt "wie spät". In der Vergangenheit steht "was". Beachten Sie das Wort "was" (/wɒz/, war) in 27.23: "I was very tired" – hier sehen Sie den falschen Freund aus Punkt 14 in einem echten Satz. - "I don't know what happened." (27.23): Eine indirekte Frage mit "what" als Subjekt. Das Verb steht in der Vergangenheit ("happened"), und es gibt kein "did" (Punkte 3 und 9). Das deutsche Perfekt "was passiert ist" wird im Englischen mit dem einfachen Präteritum übersetzt. - "What is your phone number?" (27.24): "What" steht, wo das Deutsche "wie" sagt (Punkt 7). "Please" steht am Satzende und hebt die Höflichkeit; im Deutschen steht "bitte" in der Satzmitte. - "What if you don't find it?" (27.25): "What if" + Präsens (Punkt 11). "Don't find" ist die Verneinung mit "do". Eine britische Telefonnummer wird Ziffer für Ziffer gesprochen, "oh seven seven double-oh, nine double-oh, one two three"; die Null heißt häufig "oh". - "That is what we are here for." (27.26): Die Präposition steht am Ende (Punkt 4). Das Deutsche "Dafür sind wir da" hat dasselbe Wort "dafür", im Englischen sind es drei Wörter: "that … what … for". "We will call you tomorrow" ist die Zukunft mit "will"; "call" steht ohne Präposition (anrufen = call; "rufen … an" ist im Deutschen trennbar). - "What a relief!" (27.27): Ausruf mit "what" + "a" + Substantiv im Singular (Punkt 10). - "What is the name of your hotel?" (27.28): Wieder "what", wo das Deutsche "wie" sagt: "Wie heißt Ihr Hotel?" Das Englische sagt wörtlich "Was ist der Name Ihres Hotels?" und baut den Besitz mit "of" (the name of your hotel). "One more question" heißt "noch eine Frage"; "one" ist hier das Zahlwort, "more" folgt direkt darauf. - "What time do you open tomorrow?" (27.29): "What time" + "do" + Subjekt + Verb. Das Deutsche sagt "Um wie viel Uhr …?"; im Englischen steht kein "at" davor (siehe Lektion 26, Punkt 3). "Near the station" heißt "nahe dem Bahnhof"; im Englischen steht "near" ohne weitere Präposition. - "We will tell you what we find." (27.30): Relativsatz mit "what" = "das, was" (Punkt 8). "Tell you" hat kein "to" vor dem Empfänger: tell + Person + was gesagt wird.
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- "what" britisch /wɒt/, amerikanisch meist /wʌt/ (regional auch /wɑːt/). - Anlaut /w/ ohne Zahnkontakt: Lippen gerundet wie für "u". Nicht [v]: "what", nicht "vat" /væt/. - Vokal: britisch kurzes offenes /ɒ/ (wie in "Gott"), amerikanisch /ʌ/. Nicht das "a" des deutschen "was" [vas]. - Das /t/ ist stimmlos. Vor einem Vokal verbindet es sich: "What is" /wɒt ɪz/. - Schwache Form /wət/ in schneller Rede: "What do you think?" /wət də ju ˈθɪŋk/. - Zusammenziehung: what's /wɒts/ = what is oder what has. - Melodie: Fragen mit "what" fallen am Ende; der Hauptakzent liegt auf dem Inhaltswort ("What do you WANT?"). - Nicht verwechseln: what /wɒt/ – was /wɒz/ (war) – want /wɒnt/ – wet /wet/ – vat /væt/ – white /waɪt/ – wait /weɪt/. Britisch ist "what" gleich "watt". - Reimwörter: britisch what – not – hot – lot – got; amerikanisch what – but – cut – shut. - Schreibung: "wh-" am Wortanfang, dann "a", dann "t": w-h-a-t (nicht "wat", "whot" oder "wath"). Am Satzanfang "What". - Alle englischen Fragewörter mit "wh-": what, who, whom, whose, which, when, where, why. Ausnahme: "how" (hier nur das "h" am Anfang). - Der Ausruf: What a + Adjektiv + Singular; ohne "a" im Plural und bei Stoffnamen. - Eine Telefonnummer wird Ziffer für Ziffer gelesen; "0" heißt "oh" (britisch) oder "zero" (amerikanisch).
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Course Index: [latinum.substack.com/p/index](https://latinum.substack.com/p/index)