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"From" ist die englische Präposition der Herkunft und des Ausgangspunkts: das Wort, mit dem man sagt, woher etwas kommt, wo etwas beginnt oder wovon etwas getrennt wird. "I am from Berlin." – Ich bin aus Berlin. "A gift from Anna." – Ein Geschenk von Anna. "The shop is open from nine to five." – Das Geschäft ist von neun bis fünf geöffnet. Das Gegenstück ist "to" (Lektion 6), das den Zielpunkt nennt: from Berlin to Munich.
Auf den ersten Blick scheint das einfach, denn "from" wird im Wörterbuch mit "von" übersetzt. Das Problem liegt darin, dass das Deutsche für den Ausgangspunkt mehrere Wörter hat ("von", "aus", "ab", "vor", "bei") und dass "von" im Deutschen außerdem Aufgaben hat, die im Englischen gar nicht "from" gehören: das Besitzverhältnis ("das Haus von Anna") und den Urheber ("ein Buch von Goethe"). Die Schwierigkeiten für Deutschsprachige liegen an sechs Stellen:
- Ein englisches Wort für viele deutsche: "from Berlin" (aus Berlin), "from Anna" (von Anna), "from Monday" (ab Montag), "from nine to five" (von neun bis fünf), "made from grapes" (aus Trauben gemacht), "tired from the walk" (müde vom Spaziergang), "protect from the rain" (vor dem Regen schützen), "far from here" (weit von hier). - "From" ist nicht "of" und nicht "by": "a friend of mine" (ein Freund von mir), "Anna's house" (das Haus von Anna), "a book by Goethe" (ein Buch von Goethe, siehe "by", Lektion 32). "A letter from Anna" ist dagegen ein Brief, den Anna geschickt hat. - "From" ist nicht "since": "ab Montag" ist "from Monday" (der Beginn), "seit Montag" ist "since Monday" (bis jetzt). Wer sagt "I have been ill from Monday", sagt etwas anderes als gemeint. - Die Stellung der Frage: Das Deutsche hat das eine Wort "woher". Das Englische trennt: "Where are you from?" Die Präposition steht am Ende, wie bei "What are you waiting for?" (Lektion 27). - Ursache und Gefühl: "vor Angst zittern" heißt "to shake with fear" und nicht "from fear". "Müde vom Spaziergang" heißt dagegen "tired from the walk". Das deutsche "vor" ist je nach Satz "from", "with", "before" oder "in front of". - Die Aussprache: "from" beginnt mit dem englischen /r/, das nicht wie das deutsche r klingt, und hat einen kurzen Vokal. Wer ein langes "o" spricht ([froːm]), sagt etwas, das fast wie "Rom" oder "Strom" klingt.
Herkunft: "From" kommt vom altenglischen "fram" (auch "from"), das "vorwärts, weg von, von" bedeutete, und geht auf urgermanisch *fram "vorwärts, von, weg" zurück. Gemeinsame Verwandte sind althochdeutsch "fram", altnordisch "frá", dänisch "fra" und "frem" (vorwärts) sowie schwedisch "från". Die Sprachwissenschaft führt die Wurzel auf ein indogermanisches Wort für "vor, vorwärts" zurück; der Gedanke "von etwas weg" ist wohl aus der Vorstellung "vorwärts, hinaus" entstanden. Eine deutsche Präposition, die aus dieser Form kommt, gibt es heute nicht mehr; ihre Aufgaben haben "von", "aus", "ab" und "vor" übernommen. Aus dem altnordischen "frá" stammt auch das englische "fro", das nur noch in der Wendung "to and fro" (hin und her) lebt.
Was bedeutet "from" auf Deutsch? Der Herkunft nach "aus" und "von" (from Berlin, from Anna, from the north), der Entfernung nach "von … weg, von … entfernt" (away from the window, far from the sea), der Zeit nach "von", "ab" und "aus" (from nine, from Monday, a book from 1920), dem Stoff nach "aus" (made from grapes), der Ursache nach "von", "an", "unter" (tired from the walk, to suffer from a cold), dem Unterschied nach "von" oder "als" (different from), dem Schutz und der Trennung nach "vor", "von", "an" (protect from, stop him from going). Außerdem steht "from" in vielen festen Wendungen: from now on (von jetzt an), from time to time (von Zeit zu Zeit), from scratch (von Grund auf, ganz von vorn), from A to Z (von A bis Z), to and fro (hin und her).
Kernpunkte:
- "From" nennt den Ausgangspunkt: einen Ort (from Berlin), eine Zeit (from Monday), einen Sender (a gift from Anna), einen Stoff (made from grapes), eine Ursache (tired from the walk). Das Gegenstück ist "to" (Lektion 6). - Herkunft: be from oder come from, beide mit Gegenwart: I am from Berlin. Where are you from? Man sagt nie "I am of Berlin". - Zeit: from … to … (from nine to five), from Monday, from now on. Für die Zeit bis heute steht "since", nicht "from". - Nicht "from": das Besitzverhältnis (Anna's house, a friend of mine) und der Urheber (a book by Goethe). - "From" hat keine Verschmelzung: vom Meer = from the sea, vom Bahnhof = from the station. - Nach "from" steht die Objektform (from me, from him, from them) oder die -ing-Form (stop him from going), nie der Infinitiv mit "to". - Aussprache: betont /frɒm/ (britisch) oder /frʌm/ (amerikanisch), unbetont /frəm/. Nicht [froːm] und nicht [fron].
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"From": betont britisch /frɒm/, amerikanisch meist /frʌm/ (in manchen Gegenden auch /frɑːm/), unbetont überall /frəm/. Das Wort hat vier Laute: /f/, /r/, einen kurzen Vokal und /m/.
Der Anlaut /fr/ ist der erste Stolperstein. Das englische /r/ wird nicht im Rachen gerollt und nicht mit der Zungenspitze getrillert. Die Zungenspitze hebt sich in die Nähe des Gaumens, ohne ihn zu berühren, die Lippen sind leicht gerundet, und der Laut wird glatt gesprochen. Nach dem /f/ folgt es unmittelbar: "from" /frɒm/, nicht [fʁɔm] mit dem deutschen Zäpfchen-r. Übung: "free – from – friend – front – fresh", und dann "from France".
Der Vokal ist der zweite Stolperstein. Britisch ist es /ɒ/, ein kurzes, offenes, gerundetes "o", ähnlich dem kurzen "o" in deutsch "Gott" oder "Pott". Amerikanisch ist es meist /ʌ/, ein kurzer, entspannter, dunkler "a"-Laut ohne Lippenrundung, wie in "but" und "cut". Der typische Fehler ist das lange "o" des deutschen "Strom" oder "Rom" ([froːm]) oder ein geschlossenes [frɔm]. Das klingt wie "frome" oder wie ein anderes Wort.
Das /m/ am Ende wird mit geschlossenen Lippen gesprochen und nicht zu einem [n] abgeschwächt. Wer [fron] sagt, sagt kein englisches Wort. Vor "the" verbindet es sich: "from the" /frəm ðə/.
Betonung. "From" ist in ganzen Sätzen fast immer unbetont: "I'm from Berlin." /aɪm frəm bɜːˈlɪn/, "a gift from Anna" /ə ˈɡɪft frəm ˈænə/. Die Präposition trägt keinen Ton; betont werden "Berlin", "gift", "Anna". Am Satzende muss die volle Form gesprochen werden: "Where are you from?" /ˌweər ə ju ˈfrɒm/ (britisch) bzw. /ˌwer jə ˈfrʌm/ (amerikanisch). Ebenso bei Betonung im Gegensatz: "Not TO Berlin, FROM Berlin."
Nicht verwechseln: "from" /frɒm/ – "form" /fɔːm/ (Form), "farm" /fɑːm/ (Bauernhof), "foam" /fəʊm/ (Schaum) und "frame" /freɪm/ (Rahmen). Reimwörter: britisch from – Tom – bomb – prom; amerikanisch from – some – come – drum.
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29.1 I Ich am bin from aus Berlin Berlin
29.2 Where Wo are bist you du from her
29.3 A Ein gift Geschenk from von Anna Anna
29.4 Milk Milch comes kommt from von cows Kühen
29.5 Away Weg from vom the [–] window Fenster
29.6 The Der wind Wind blows weht from von the [–] north Norden
29.7 She Sie took nahm a ein book Buch from aus the dem shelf Regal
29.8 The Das shop Geschäft is ist open geöffnet from von nine neun to bis five fünf
29.9 The Der train Zug from aus Paris Paris is ist late verspätet
29.10 They Sie live wohnen far weit-weg from vom the [–] sea Meer
29.11 The Die children Kinder were waren so so tired müde from vom the [–] long langen walk Spaziergang that dass they sie slept schliefen until bis nine neun
29.12 Wine Wein is wird made gemacht from aus grapes Trauben and und cheese Käse is wird made gemacht from aus milk Milch
29.13 The Das new neue phone Handy is ist different anders from als the das old alte one [–]
29.14 From Ab Monday Montag the die library Bibliothek will [–] be ist closed geschlossen for [–] two zwei weeks Wochen-lang
29.15 I Ich have habe not nichts heard gehört from von Tom Tom since seit he er moved gezogen-ist from von Hamburg Hamburg to nach Munich München
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29.1 I am from Berlin. Ich bin aus Berlin.
29.2 Where are you from? Wo bist du her? (üblicher: Woher kommst du?)
29.3 A gift from Anna. Ein Geschenk von Anna.
29.4 Milk comes from cows. Milch kommt von Kühen.
29.5 Away from the window! Weg vom Fenster!
29.6 The wind blows from the north. Der Wind weht von Norden.
29.7 She took a book from the shelf. Sie nahm ein Buch aus dem Regal.
29.8 The shop is open from nine to five. Das Geschäft ist von neun bis fünf geöffnet.
29.9 The train from Paris is late. Der Zug aus Paris ist verspätet.
29.10 They live far from the sea. Sie wohnen weit weg vom Meer.
29.11 The children were so tired from the long walk that they slept until nine. Die Kinder waren so müde vom langen Spaziergang, dass sie bis neun schliefen.
29.12 Wine is made from grapes, and cheese is made from milk. Wein wird aus Trauben gemacht, und Käse wird aus Milch gemacht.
29.13 The new phone is different from the old one. Das neue Handy ist anders als das alte.
29.14 From Monday the library will be closed for two weeks. Ab Montag ist die Bibliothek zwei Wochen lang geschlossen.
29.15 I have not heard from Tom since he moved from Hamburg to Munich. Ich habe nichts von Tom gehört, seit er von Hamburg nach München gezogen ist.
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29.1 I am from Berlin.
29.2 Where are you from?
29.3 A gift from Anna.
29.4 Milk comes from cows.
29.5 Away from the window!
29.6 The wind blows from the north.
29.7 She took a book from the shelf.
29.8 The shop is open from nine to five.
29.9 The train from Paris is late.
29.10 They live far from the sea.
29.11 The children were so tired from the long walk that they slept until nine.
29.12 Wine is made from grapes, and cheese is made from milk.
29.13 The new phone is different from the old one.
29.14 From Monday the library will be closed for two weeks.
29.15 I have not heard from Tom since he moved from Hamburg to Munich.
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Dies sind die Regeln für "from" im Englischen:
1. Grundfunktion. "From" nennt den Punkt, von dem aus etwas beginnt oder an dem etwas seinen Ursprung hat. Das kann ein Ort sein (29.1, 29.6), ein Absender (29.3), ein Zeitpunkt (29.8, 29.14), ein Stoff (29.12), eine Ursache (29.11) oder ein Vergleichspunkt (29.13). Nach "from" steht ein Substantiv, ein Pronomen, eine -ing-Form oder ein Satz mit "what": "from Berlin", "from me", "from going", "from what I heard". Ein "that"-Satz folgt nicht ("from that he came" ist falsch); wo ein Satz mit Verb nötig ist, steht "since" oder "when" (siehe Punkt 6).
2. Der Herkunftsort. "Be from" und "come from" sagen, woher jemand stammt: "I am from Berlin." (29.1), "We come from London.", "Milk comes from cows." (29.4), "The man came from a village." (29.25). Beide Formen stehen in der Gegenwart, auch wenn man längst woanders wohnt: "I am from Berlin, but I live in Vienna." Das Deutsche sagt ebenso "Ich bin aus Berlin" und "Ich komme aus Berlin". Falsch ist "I am of Berlin"; "I am coming from Berlin" heißt dagegen: Ich bin gerade von dort unterwegs hierher. Länder und Städte stehen ohne Artikel: from Germany, from Austria, from Berlin. Mit "the" stehen Plural- und Sammelnamen: from the Netherlands, from the United States, from the Czech Republic.
3. Absender und Urheber. Wer etwas schickt, gibt oder sagt, steht nach "from": "A gift from Anna." (29.3), "It is from Max." (29.17), "I have not heard from Tom." (29.15), "Say hello from me." (29.30). Wo das Deutsche für den Autor "von" sagt, steht im Englischen "by": "a book by Goethe" (ein Buch von Goethe), "a song by Bach". Ebenso ist die Besitzangabe keine "from"-Angabe: "Annas Haus" oder "das Haus von Anna" heißt "Anna's house", nicht "the house from Anna". Dazu "a friend of mine" (ein Freund von mir) und "the capital of Austria" (die Hauptstadt von Österreich). Falsch sind "a friend from me" und "the capital from Austria".
4. "Where … from?" Das deutsche "woher" ist ein Wort. Das Englische trennt es in zwei: "Where are you from?" (29.2), "Where do you come from?", "Where did the man get it from?" (29.24). Die Präposition steht am Satzende. Das ist normal und kein Fehler; die Stellung am Anfang ("From where do you come?") ist sehr förmlich und selten. Im Deutschen gibt es denselben Aufbau in der Umgangssprache: "Wo bist du her?", "Wo hast du das her?" Falsch ist "Where you are from?" (die Frage braucht die Wortstellung der Frage: where + Verb + Subjekt) und "From where are you?".
5. Von etwas weg: "aus" und "von". Das Deutsche unterscheidet, ob man etwas aus einem Raum nimmt ("aus dem Regal", "aus dem Keller") oder von einer Fläche oder einer Person weg ("vom Tisch", "vom Fenster", "von Anna"). Das Englische hat dafür meist das eine Wort "from": "She took a book from the shelf." (29.7), "Away from the window!" (29.5), "The wind blows from the north." (29.6), "from the cellar", "from the table". Daneben gibt es "out of" für das Herausnehmen aus einem Behälter ("He took the keys out of his pocket.") und "off" für das Herunternehmen von einer Fläche ("Take your feet off the table."). Mit "from" macht man in beiden Fällen keinen Fehler; "out of" und "off" klingen häufig lebendiger. Der Befehl 29.5 hat kein Verb, wie im Deutschen ("Weg vom Fenster!").
6. Zeit und Spanne. "From … to …" nennt Anfang und Ende: "from nine to five" (29.8), "from Monday to Friday", "from morning to night", "from Berlin to Munich". Das Deutsche sagt "von … bis …", das Englische braucht "to" (oder "until/till"). Im amerikanischen Englisch steht auch "Monday through Friday". Für den bloßen Beginn steht "from": "From Monday the library will be closed." (29.14), "from now on" (von jetzt an), "from then on" (von da an). Das Deutsche sagt hier "ab". Achtung: Für etwas, das schon begonnen hat und noch andauert, steht "since" (seit): "I have been here since Monday." Falsch ist "I have been here from Monday". Auch die Datierung eines Gegenstandes steht mit "from": "a book from 1920" (ein Buch von 1920, aus dem Jahr 1920) (29.21–22).
7. Entfernung. "From" steht, wenn man sagt, wie weit etwas von etwas entfernt ist: "They live far from the sea." (29.10), "The station is two miles from here.", "Keep away from the fire." Das Deutsche sagt "weit weg vom Meer" oder "zwei Meilen von hier". Nach "far" folgt "from" und kein "of": "far from here", nicht "far of here". Die Wendung "far from it" (weit gefehlt, ganz im Gegenteil) steht allein: "Is it easy? – Far from it."
8. Der Stoff: "made from" und "made of". Das Deutsche sagt "aus" ("aus Holz", "aus Trauben gemacht"). Das Englische sagt "made of", wenn man den Stoff noch erkennt ("a table made of wood", "a ring made of gold"), und "made from", wenn der Stoff bei der Herstellung verändert wird ("Wine is made from grapes.", "Cheese is made from milk." (29.12), "Paper is made from wood."). Der Unterschied ist fein; wer immer "made from" sagt, wird fast immer verstanden. "Made with" bedeutet etwas anderes: unter Verwendung von, zum Beispiel "made with love".
9. Die Ursache. Mit "from" nennt man die Ursache eines Zustands, eines Leidens, einer Erschöpfung: "tired from the long walk" (29.11), "to suffer from a cold" (an einer Erkältung leiden), "to recover from an illness" (sich von einer Krankheit erholen). Bei Gefühlen und Reaktionen steht dagegen "with": "to shake with fear" (vor Angst zittern), "to jump with joy" (vor Freude springen), "red with anger" (rot vor Zorn). Das deutsche "vor" ist also manchmal "from" und manchmal "with"; man lernt die Verbindungen als Paare. Üblich ist "shake with fear"; "shake from fear" hört man kaum. Falsch ist "to suffer of a cold".
10. Der Unterschied. "Different from" (anders als, verschieden von) steht, wenn man zwei Dinge unterscheidet: "The new phone is different from the old one." (29.13), "to differ from", "to tell A from B" (A von B unterscheiden: "Can you tell butter from margarine?"). Im britischen Englisch hört man auch "different to", im amerikanischen "different than". "Different from" ist überall richtig und die sichere Wahl. Wegen des deutschen "anders als" sagen Deutschsprachige gern "different as"; das ist falsch, ebenso "different of".
11. Schutz, Trennung, Verhinderung. Wo das Deutsche "vor", "von" oder "an" setzt, steht im Englischen "from": "to protect someone from the rain" (jemanden vor dem Regen schützen), "to hide from the police" (sich vor der Polizei verstecken), "to escape from prison" (aus dem Gefängnis fliehen), "to keep it away from the coffee" (es vom Kaffee fernhalten, 29.28), "to stop him from leaving" (ihn am Gehen hindern). Nach "from" steht die -ing-Form (from leaving), nie der Infinitiv mit "to". Falsch sind "to protect before the rain", "to stop him to leave" und "to keep away of the coffee".
12. Quelle von Wissen und Gütern. "From" nennt, woher man etwas bekommt, lernt oder hört: "You can learn a lot from a book." (Man kann viel aus einem Buch lernen.), "He bought it from an old man." (29.23), "I have not heard from Tom." (29.15). Beachten Sie den Unterschied "hear from" – "hear of": "I have heard from Tom" heißt, dass Tom sich gemeldet hat; "I have heard of Tom" heißt, dass ich von seiner Existenz weiß. Das Deutsche sagt in beiden Fällen "von Tom gehört". Beim Kauf steht im Englischen "buy from" (kaufen von, kaufen bei); "buy at" wäre der Ort, an dem man kauft ("buy at the market").
13. Pronomen. Nach "from" stehen die Objektformen: from me, from you, from him, from her, from it, from us, from them. "Say hello to Max from me." (29.30), "a letter from him", "a gift from them". Falsch sind "from I", "from he" und "from they". Die Reihe "he – his – him" kennen Sie aus Lektion 16 und 28.
14. "Ab" als Preis oder Mindestmaß. Das Deutsche sagt "ab 5 Euro", "ab 18 Jahren". Das Englische sagt "from 5 euros" und "from the age of 18" ("from 5 euros" auf Preisschildern, im Katalog "prices from €5"). Bei einer Altersgrenze ist "over 18" oder "18 and over" ebenso üblich.
15. "From" vor Adverbien und anderen Präpositionen. "From" kann vor Ortsadverbien und vor andere Präpositionen treten: "from here" (von hier aus), "from there" (von dort), "from abroad" (aus dem Ausland), "from behind" (von hinten), "from under the table" (unter dem Tisch hervor), "from inside" (von innen). Das deutsche Wort besteht oft aus zwei Teilen ("von hier aus", "von dort her"); im Englischen steht nur "from here", "from there".
Häufige Fehler:
- "I am of Berlin." Richtig: "I am from Berlin." - "I come out of Germany." Richtig: "I come from Germany." ("Out of" nur für das Herausgehen aus einem Raum.) - "Where you are from?" / "From where are you?" Richtig: "Where are you from?" - "The house from Anna." Richtig: "Anna's house." - "A book from Goethe." Richtig: "A book by Goethe." - "A friend from me." Richtig: "A friend of mine." - "The capital from Austria." Richtig: "The capital of Austria." - "I have been ill from Monday." Richtig: "I have been ill since Monday." - "Different of / different as." Richtig: "Different from." - "He stopped me to go." Richtig: "He stopped me from going." - "I protect me before the rain." Richtig: "I protect myself from the rain." - "Far of here." Richtig: "Far from here." - "Suffer of a cold." Richtig: "Suffer from a cold." - "From he." Richtig: "From him." - Aussprache: [froːm] mit langem o, [fron], oder deutsches Zäpfchen-r statt /r/.
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"From" gehört zu den häufigsten Wörtern des Englischen. In der Frequenzliste dieses Kurses steht es an 29. Stelle, nach "his" und vor "go". Es ist im Register neutral und steht in Gesprächen wie in Gesetzestexten.
Die erste Frage. "Where are you from?" ist eine der ersten Fragen, die man in einem englischsprachigen Land hört. Sie gehört zum Gespräch unter Fremden wie das deutsche "Woher kommst du?". Man antwortet mit der Stadt, dem Land oder der Gegend: "I'm from Hamburg." "I'm from Germany, but I live in London." Dieselbe Frage lautet auch "Where do you come from?" ohne Unterschied.
Städtenamen. Manche deutschen Städte haben im Englischen einen anderen Namen: Wien – Vienna, München – Munich, Köln – Cologne, Nürnberg – Nuremberg, Hannover – Hanover. Berlin, Hamburg, Graz und Salzburg bleiben gleich. In "I'm from Munich" benutzt man den englischen Namen.
Postkarten. Auf Ansichtskarten steht "Greetings from …" (Grüße aus …): "Greetings from Berlin!" Der Titel von Bruce Springsteens erstem Album von 1973, "Greetings from Asbury Park, N.J.", spielt auf diese Karten an. Man schreibt nie "Greetings of Berlin".
Öffnungszeiten. Auf Schildern steht "Open Monday to Friday, 9 am – 5 pm" oder "Mon–Fri 9–5". Im Amerikanischen: "Monday through Friday". Die Uhrzeit mit "am" und "pm" statt der 24-Stunden-Zählung ist in Großbritannien und Amerika üblich; "from 9 am to 5 pm" heißt von neun bis siebzehn Uhr.
Ein Titel. Ian Flemings Roman "From Russia with Love" (1957) und der Film von 1963 tragen die zwei Präpositionen, die Sie in Lektion 17 ("with") und hier lernen: aus Russland, mit Liebe.
Zwei Redensarten. "Take it from me" (Das kannst du mir glauben) leitet einen Rat ein, den man aus eigener Erfahrung gibt. "Far from it" heißt "weit gefehlt, ganz im Gegenteil": "Is it easy? – Far from it."
Ein Überbleibsel. "To and fro" (hin und her) ist die einzige Wendung, in der das alte "fro" noch lebt: "The door swung to and fro." Sonst benutzt man "fro" nicht.
Wendungen mit "from":
- from now on – von jetzt an - from then on – von da an - from time to time – von Zeit zu Zeit - from day to day – von Tag zu Tag - from A to Z – von A bis Z - from head to toe – von Kopf bis Fuß - from scratch – von Grund auf, ganz von vorn - from memory – aus dem Gedächtnis - from the heart – von Herzen - from my point of view – aus meiner Sicht (my: Lektion 35) - judging from – nach … zu urteilen - to and fro – hin und her - far from it – weit gefehlt - Say hello to Max from me. – Grüß Max von mir. - Where are you from? – Woher kommst du?
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William Shakespeare, Sonnet 1 (erschienen in den Sonnets, 1609), die ersten vier Zeilen. Der Text folgt der Online-Ausgabe der Sonette im MIT-Projekt The Complete Works of William Shakespeare (modernisierte Schreibung und Großschreibung), und der Anfang ist mit der Ausgabe der Folger Shakespeare Library verglichen. Eine veröffentlichte deutsche Übersetzung wird hier nicht zitiert; die deutsche Wiedergabe ist eine wörtliche Übertragung des Latinum Institute.
"From Von fairest schönsten creatures Geschöpfen we wir desire wünschen increase Nachwuchs, That Damit thereby dadurch beauty's der-Schönheit rose Rose might möge never nie die sterben, But Doch as da the das riper Reifere should muss by mit time der-Zeit decease vergehen, His Sein tender zarter heir Erbe might möge bear tragen his sein memory Andenken:" — Sonnet 1, Zeilen 1–4
"From fairest creatures we desire increase, / That thereby beauty's rose might never die, / But as the riper should by time decease, / His tender heir might bear his memory:" (Shakespeare, Sonnet 1, Zeilen 1–4)
„Von den schönsten Geschöpfen wünschen wir Nachwuchs, damit dadurch die Rose der Schönheit niemals sterbe; doch da das Reifere mit der Zeit vergehen muss, möge sein zarter Erbe sein Andenken tragen:“ (wörtliche Wiedergabe, Latinum Institute)
Das Sonett eröffnet die Folge von 154 Sonetten. Seine ersten siebzehn Gedichte reden einen jungen Mann an und raten ihm, ein Kind zu zeugen, damit seine Schönheit weiterlebt. Der erste Vers beginnt mit dem Wort dieser Lektion, und er zeigt auf einen Blick, wie "from" arbeitet.
"From fairest creatures we desire increase" – Die Präposition steht am Satzanfang. Das ist nur möglich, weil das Gedicht die Wortstellung umdreht: Gemeint ist "We desire increase from fairest creatures" (Wir wünschen uns Nachwuchs von den schönsten Geschöpfen). "From" nennt hier die Quelle, aus der der Zuwachs kommen soll (Teil D, Punkt 12). Die Voranstellung hebt die "schönsten Geschöpfe" hervor, bevor man das Verb kennt. Im Deutschen ist diese Voranstellung ebenso möglich: "Von den schönsten Geschöpfen wünschen wir Nachwuchs." "Increase" ist hier ein Substantiv (Betonung auf der ersten Silbe: /ˈɪnkriːs/) und heißt "Zuwachs, Nachwuchs"; als Verb "to increase" /ɪnˈkriːs/ heißt es "zunehmen".
"That thereby beauty's rose might never die" – "That" leitet einen Zwecksatz ein ("damit"), "thereby" heißt "dadurch" und "might" steht hier in der älteren Bedeutung "möge, solle". "Beauty's rose" ist das Genitiv-'s von "beauty" (Teil D, Punkt 3: das Besitzverhältnis steht mit 's oder "of", nie mit "from"): die Rose der Schönheit.
"But as the riper should by time decease" – Die dritte Zeile ist die am schwersten zu deuten. "As" heißt hier "da" oder "wenn", "the riper" ist die Reifere, also das, was schon voll erblüht ist (die Rose in ihrer Reife), und "by time" heißt "im Lauf der Zeit". Eine genaue deutsche Übertragung ist schwierig; die hier gegebene folgt dem üblichen Verständnis.
"His tender heir might bear his memory" – "His" kennen Sie aus Lektion 28; es bezieht sich auf das Reifere, das als männlich gedacht ist, und "heir" ist der Erbe, das Kind. "Bear his memory" heißt "sein Andenken tragen". Der Vers zeigt, wie früh sich "his" in der Dichtung findet, wo man heute "its" erwarten würde (Lektion 28, Teil D, Punkt 4).
Der Zusammenhang. Die Rose ist das Bild der Schönheit, die vergeht; das Kind ist das Mittel, sie zu bewahren. Für diese Lektion ist der Vers nützlich, weil er den Weg zeigt, den "from" am häufigsten nimmt: von einem Ursprung zu dem, was daraus folgt.
- "From fairest creatures" – "from" + Superlativ (fairest) ohne Artikel; im heutigen Englisch stünde "from the fairest creatures". Der Artikel fällt in der Dichtung weg. - "we desire increase" – Präsens, 1. Person Plural; "increase" ist Substantiv und Objekt. - "That thereby" – Konjunktion ("damit") und Adverb ("dadurch"). - "beauty's rose" – Genitiv-'s: die Rose der Schönheit. - "might never die" – "might" + Grundform; "never" steht vor dem Verb. - "But as the riper should by time decease" – "decease" = "sterben, vergehen" (altertümlich); "by time" = im Lauf der Zeit. - "His tender heir" – "his" bezieht sich auf "the riper"; "tender" = zart, jung. - "might bear his memory" – "bear" = tragen; "memory" = Andenken, Erinnerung.
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Dienstagmorgen im Londoner Büro. Emma und Ben finden ein Paket auf dem Schreibtisch. Es ist von einem Freund und enthält ein altes Buch. Woher kommt das Paket, woher das Buch? Fast jede Zeile enthält ein "from", und an ihnen sieht man die Verwendungen: Herkunft, Absender, Zeit, Spanne, Entfernung, "Where … from?" und Grüße.
29.16 Emma: Emma: "Ben Ben, there [–] is liegt a ein parcel Paket from aus Vienna Wien on auf the dem desk Schreibtisch."
29.17 Ben: Ben: "Oh Oh, good gut. It Es is ist from von Max Max. He Er is ist an ein old alter friend Freund."
29.18 Emma: Emma: "Is Ist he er from aus Vienna Wien?"
29.19 Ben: Ben: "No Nein, he er is ist from aus Graz Graz, but aber he er works arbeitet in in Vienna Wien now jetzt."
29.20 Emma: Emma: "Open Öffne it es! What Was has hat Max Max sent geschickt from aus Vienna Wien?"
29.21 Ben: Ben: "A Ein book Buch and und a ein letter Brief. Look Schau: the das book Buch is ist from von 1920 1920!"
29.22 Emma: Emma: "From Von 1920 1920? Then Dann it es is ist more über than [–] a [–] hundred hundert years Jahre old alt."
29.23 Ben: Ben: "Yes Ja. Max Max writes schreibt that dass he er bought gekauft-hat it es from von an einem old alten man Mann at auf a einem market Markt."
29.24 Emma: Emma: "And Und where wo did [–] the der man Mann get hatte it es from her?"
29.25 Ben: Ben: "The Der letter Brief does [–] not nicht say sagt-es. Max Max only nur knows weiß that dass the der man Mann came kam from aus a einem village Dorf near bei Salzburg Salzburg."
29.26 Emma: Emma: "It Es has ist travelled gereist a [–] long weit way [–]: from von a einem village Dorf to auf a einen market Markt, and und from vom the [–] market Markt to in this dieses office Büro."
29.27 Ben: Ben: "Max Max writes schreibt: 'Read Lies it es slowly langsam, from von the der first ersten page Seite to bis the zur last letzten.'"
29.28 Emma: Emma: "Good Guter advice Rat. And Und keep halte it es away fern from vom the [–] coffee Kaffee."
29.29 Ben: Ben: "Do [–] not Keine worry Sorge. From Von now jetzt on an it es will [–] be liegt in im the [–] cupboard Schrank."
29.30 Emma: Emma: "Good Gut. And Und say grüße hello [–] to [–] Max Max from von me mir."
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29.16 Emma: "Ben, there is a parcel from Vienna on the desk." Emma: „Ben, auf dem Schreibtisch liegt ein Paket aus Wien.“
29.17 Ben: "Oh, good. It is from Max. He is an old friend." Ben: „Oh, gut. Es ist von Max. Er ist ein alter Freund.“
29.18 Emma: "Is he from Vienna?" Emma: „Ist er aus Wien?“
29.19 Ben: "No, he is from Graz, but he works in Vienna now." Ben: „Nein, er ist aus Graz, aber er arbeitet jetzt in Wien.“
29.20 Emma: "Open it! What has Max sent from Vienna?" Emma: „Öffne es! Was hat Max aus Wien geschickt?“
29.21 Ben: "A book and a letter. Look: the book is from 1920!" Ben: „Ein Buch und ein Brief. Schau: Das Buch ist von 1920!“
29.22 Emma: "From 1920? Then it is more than a hundred years old." Emma: „Von 1920? Dann ist es über hundert Jahre alt.“
29.23 Ben: "Yes. Max writes that he bought it from an old man at a market." Ben: „Ja. Max schreibt, dass er es von einem alten Mann auf einem Markt gekauft hat.“
29.24 Emma: "And where did the man get it from?" Emma: „Und wo hatte der Mann es her?“ (förmlicher: Und woher hatte der Mann es?)
29.25 Ben: "The letter does not say. Max only knows that the man came from a village near Salzburg." Ben: „Der Brief sagt es nicht. Max weiß nur, dass der Mann aus einem Dorf bei Salzburg kam.“
29.26 Emma: "It has travelled a long way: from a village to a market, and from the market to this office." Emma: „Es ist weit gereist: von einem Dorf auf einen Markt und vom Markt in dieses Büro.“
29.27 Ben: "Max writes: 'Read it slowly, from the first page to the last.'" Ben: „Max schreibt: ‚Lies es langsam, von der ersten bis zur letzten Seite.‘“
29.28 Emma: "Good advice. And keep it away from the coffee." Emma: „Guter Rat. Und halte es vom Kaffee fern.“
29.29 Ben: "Do not worry. From now on it will be in the cupboard." Ben: „Keine Sorge. Von jetzt an liegt es im Schrank.“
29.30 Emma: "Good. And say hello to Max from me." Emma: „Gut. Und grüße Max von mir.“
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29.16 Emma: "Ben, there is a parcel from Vienna on the desk."
29.17 Ben: "Oh, good. It is from Max. He is an old friend."
29.18 Emma: "Is he from Vienna?"
29.19 Ben: "No, he is from Graz, but he works in Vienna now."
29.20 Emma: "Open it! What has Max sent from Vienna?"
29.21 Ben: "A book and a letter. Look: the book is from 1920!"
29.22 Emma: "From 1920? Then it is more than a hundred years old."
29.23 Ben: "Yes. Max writes that he bought it from an old man at a market."
29.24 Emma: "And where did the man get it from?"
29.25 Ben: "The letter does not say. Max only knows that the man came from a village near Salzburg."
29.26 Emma: "It has travelled a long way: from a village to a market, and from the market to this office."
29.27 Ben: "Max writes: 'Read it slowly, from the first page to the last.'"
29.28 Emma: "Good advice. And keep it away from the coffee."
29.29 Ben: "Do not worry. From now on it will be in the cupboard."
29.30 Emma: "Good. And say hello to Max from me."
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Der Dialog zeigt "from" für den Herkunftsort, den Absender, das Datum, die Spanne, die Quelle, die Entfernung und den Gruß. Zusammen mit den Beispielen 29.1–29.15 ergibt das die wichtigsten Verwendungen. Beachten Sie auch, wie oft "from" mit "to" zusammen auftritt: Aus dem Satz 29.26 und aus 29.27 sehen Sie, dass "from … to …" eine Wegstrecke oder eine Spanne bildet.
- "Ben, there is a parcel from Vienna on the desk." (29.16): "From Vienna" steht nach dem Substantiv und sagt, woher das Paket kommt (Teil D, Punkt 2); das Deutsche macht es ebenso: "ein Paket aus Wien". "There is" heißt hier "es liegt"; das Englische sagt "es ist", wo das Deutsche ein Verb der Lage wählt. "On the desk" – auf dem Schreibtisch; "on" bezeichnet die Fläche (Lektion 18). - "Oh, good. It is from Max. He is an old friend." (29.17): "From Max" nennt den Absender (Punkt 3). "An old friend" – "an" steht vor einem Vokallaut (old). - "Is he from Vienna?" (29.18): Frage mit "be", das Verb vor dem Subjekt. "From" steht am Ende, nach dem Pronomen. Das Deutsche braucht "aus Wien". - "No, he is from Graz, but he works in Vienna now." (29.19): "Is from" nennt die Herkunft, "works in" den jetzigen Ort. Die Herkunft bleibt in der Gegenwart, auch wenn Max jetzt woanders wohnt (Punkt 2). "Now" steht am Ende. - "Open it! What has Max sent from Vienna?" (29.20): "Has sent" ist das Present Perfect (hat geschickt). "From Vienna" steht hier nach dem Verb und nennt den Ausgangspunkt der Sendung; das Deutsche sagt "aus Wien geschickt". "What" siehe Lektion 27. - "A book and a letter. Look: the book is from 1920!" (29.21): "Look" ist hier der Befehl "schau"; "look at" (Lektion 26) wäre mit einem Objekt. "From 1920" gibt die Entstehungszeit an (Punkt 6); das Deutsche sagt "von 1920" oder "aus dem Jahr 1920". - "From 1920? Then it is more than a hundred years old." (29.22): "From 1920?" wiederholt die Angabe als Rückfrage. "More than a hundred" – mehr als hundert; "a hundred" heißt "hundert" (ohne "one"). "Old" – alt, nach "years" (a hundred years old). - "Yes. Max writes that he bought it from an old man at a market." (29.23): "Buy from" nennt die Person, bei der man etwas kauft (Punkt 12); "at a market" nennt den Ort (Lektion 26). "That" leitet den Nebensatz ein und fehlt im Englischen nicht selten ("Max writes he bought it"). - "And where did the man get it from?" (29.24): "Where … from?" – die Präposition am Ende (Punkt 4). "Did" ist das Hilfsverb; "get" bleibt in der Grundform. Das Deutsche sagt hier "woher" in einem Wort oder, umgangssprachlich, "wo … her". - "The letter does not say. Max only knows that the man came from a village near Salzburg." (29.25): "Does not say" ist die Verneinung mit "do". "Came from a village" nennt die Herkunft des Mannes (Punkt 2). "Near" – bei, in der Nähe von; es steht ohne "of". - "It has travelled a long way: from a village to a market, and from the market to this office." (29.26): "From … to …" nennt Anfang und Ende der Strecke (Punkt 6). "Travelled" mit zwei l ist britisch; im amerikanischen Englisch "traveled". "A long way" ist hier ein Adverb: weit. "This office" – dieses Büro (Lektion 19). - "Max writes: 'Read it slowly, from the first page to the last.'" (29.27): "From the first page to the last" – von der ersten bis zur letzten Seite. Im Englischen entfällt das zweite "page"; das Deutsche behält "Seite" am Ende. Der Befehl hat nur eine Form: "Read it" gilt für "du", "ihr" und "Sie". - "Good advice. And keep it away from the coffee." (29.28): "Advice" ist im Englischen nicht zählbar: "a piece of advice", nicht "an advice". "Keep it away from" – halte es fern von (Punkt 11 und 7). "Away from" besteht aus zwei Wörtern, im Deutschen steht "fern" am Satzende. - "Do not worry. From now on it will be in the cupboard." (29.29): "Do not worry" – keine Sorge (Befehl mit "do not"). "From now on" – von jetzt an; das Wort "on" ist ein Teil der festen Wendung (Punkt 6). "Will be" bildet die Zukunft; das Deutsche sagt "liegt". - "Good. And say hello to Max from me." (29.30): "Say hello to … from me" – grüße … von mir; das Englische hat eine Wendung mit zwei Präpositionen, das Deutsche ein Verb ("grüßen"). "Me" ist die Objektform nach "from" (Punkt 13).
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- "from" betont britisch /frɒm/, amerikanisch meist /frʌm/ (regional /frɑːm/), unbetont überall /frəm/. - Das /r/ ist glatt, nicht gerollt und kein Zäpfchen-r: /fr/ ohne Pause. - Der Vokal ist kurz: britisch /ɒ/ wie in "Gott", amerikanisch /ʌ/ wie in "but". Nicht [froːm] mit langem o. - Der Auslaut ist /m/ mit geschlossenen Lippen, nicht [n]. - In ganzen Sätzen ist "from" schwach: "a gift from Anna" /ə ˈɡɪft frəm ˈænə/. Am Satzende ist es voll: "Where are you from?" /ˌweər ə ju ˈfrɒm/. - Nicht verwechseln: from /frɒm/ – form /fɔːm/ – farm /fɑːm/ – foam /fəʊm/ – frame /freɪm/. - Schreibung: f-r-o-m, vier Buchstaben, ohne Apostroph und ohne Akzent. - Verschmelzungen wie "vom" gibt es nicht: from the sea, from the shelf. - "Travelled" (britisch) – "traveled" (amerikanisch). - Städtenamen: Vienna, Munich, Cologne, Nuremberg schreibt man auf Englisch, nicht Wien, München, Köln, Nürnberg. - Das Genitiv-'s: Anna's house, mit Apostroph.
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Course Index: [latinum.substack.com/p/index](https://latinum.substack.com/p/index)